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你好北京!



Ni hao Beijing, auf Deutsch: Guten Tag Peking.
In Peking war ich mit Tim, meinem dritten und letzten Besuch hier in Shanghai. Wir sind donnerstags früh am Morgen los gefahren. Zuerst mit der metro zur Hongqiao Station, von der auch die Schnellzüge mit einer Geschwindigkeit von 300 km/h abfahren. Eigentlich sind wir pünktlich und wie geplant los, aber irgendwie war es doch ziemlich knapp. Meiner Meinung nach! 8 Minuten bevor der Zug abfahren sollte waren wir drin.
5 Stunden später sind wir rund1300km weit weg in Peking angekommen. Unser Plan für Tag 1: Der Himmelstempel, bzw der Park rundherum.
War auch wirklich super schön dort. In der Nähe des Eingangs sitzen viele Menschen zusammen und reden, lachen und spielen Karten. Manche stehen in Gruppen zusammen und singen, andere bieten Tanzkurse auf der Straße an, die wirklich gut besucht sind. Natürlich darf auch hier das Karaokesingen nicht fehlen. Um den Himmelstempen von innen besuchen zu können, hätten wir allerdings 5 Minuten früher da sein müssen, haben leider keine Tickets mehr kaufen können.
Danach nur noch essen und dann schlafen.

Tag 2: Die Mauer!!! Aaaahhhh:-D
Habe mich vorher wirklich lange im Internet informiert wie man am besten welchen Mauerteil besichtigt. Bin dann zu dem Entschluss gekommen nicht nach Badaling zu fahren, wo man vor Touristen die Mauer nicht mehr sehen kann. Simatai ist ein bisschen zu weit entfernt und wirklich noch gar kein Touristengebiet, also gibt es nur teure Möglichkeiten dorthin zu kommen, zum Besipiel mit einem privaten Bus oder einer Reisegruppe.
Am besten für uns ist Mutianyu. Dorthin fahren jeden Morgen zwei Direktbusse, einer um 07.00 einer um 07.30. und dann noch andere, bei denen man aber umsteigen muss. Wir wollten versuchen den 07:00 Bus zu bekommen, falls wir diesen verpassen gibt’s immer noch den zweiten. Also ohne richtiges Frühstück um viertel nach sechs morgens das Hotel verlassen und zum Busdepot. Dort angekommen muss man den Bus erst mal suchen, der steht nämlich außerhalb. Ich hab gefühlte 1000 Menschen gefragt wo der Bus abfährt, und wir haben tatsächlich die Haltestelle gefunden. Kurz nach sieben. Dann der Schock, der Bus fäht um 07 und um 08:30!!! Also noch über eine Stunde warten. Das hat mich dann extrem schlecht gelaunt gemacht. Wenn meine Internet –Infos sowieso falsch sind, warum habe ich dann überhaupt soviel Zeit mit Recherche verschwendet. Dann kann ein Taxifahrer zu uns, der fröhlich angeboten hat uns zur Mauer zu fahren. Nach einigem Hin und Her konnten wir uns einigen. Für 190 yuan,also etwa 25 Euro fährt er uns.
Dann hat er aber nochmal halt gemacht und zwei Chinesen eingepackt die auch zur Mauer wollten. Und dann ist er einfach losgefahren. Natürlich zahlen wir nicht den selben Preis wenn wir uns zu viert ins Auto quetschen müssen. Ich hab auf meinem Rücksitz so lange rumgeblöckt und geschimpft bis er bei 150 yuan eingewilligt hat. Davor hab ich den Chinesen der bei uns auf dem Rücksitz war gefragt wie viel die beiden dem Taxifahrer bezahlen, der Trottel hat mich nur angeguckt als wär ich ein Alien! Ich habs auf chinesisch gesagt und er hats verstanden. Wahrscheinlich hat unser Fahrer ihnen verboten was zu sagen, Chinesen bekommen alles billiger. Na ja, wir haben dann wenigstens noch 40 yuan rausgeholt.
Im Nachhinein betrachtet war die Taxifahrt besser. Dauert eine Stunde, man hat Klimaanlage, Bus 2 1/2 Stunden ohne Klima. Nur dass der bus nur 7 yuan kostet.
Die Mauer ist toll. Sie sieht wirklich so aus wie im Fernsehn. Dann die Frage : Hoch laufen oder mit der Seilbahn fahren. Wir haben die Seilbahn gewählt. Wären wir zu Fuß gelaufen hätten wir wahrscheinlich schon einen halben Tag für den Aufstieg gebraucht.
Wir hatten mega Wetter. Richtig warm aber nicht zu heiß. Es waren nicht sehr viele Menschen auf der Mauer unterwegs, wir konnten tolle Bilder machen und es gab kein Gedrängel, wie es wahrscheinlich in Badaling der Fall gewesen wäre.
Ein wirklich unschlagbarer Vorteil ist es hier in China, wenn man mit den Leuten ein bisschen auf chinesisch verhandeln kann. Da geht der Preis gleich viel tiefer. Wenn alles nichts hilft, einfach weggehen, dann bekommt man den Wunschpreis hinterher gerufen. So hat uns die Verkäuferin Eiswasser, 1/2 Liter, für 20 yuan angeboten, 2,5 Euro. Ok, für deutsche Verhältnisse nicht viel, aber hier kann man Wasser für 2 yuan kaufen.
Für den Rückweg haben wir dann beschlossen wieder ein Taxi zu nehmen. Ist zwar um einiges teurer, aber klimatisiert und schneller.
War also ein gelungener tag, obwohl viel mehr Geld für die Fahrt zur Mauer nötig war als geplant.
Ich muss jetzt noch einiges Lernen, hab bald Klausur, deswegen schreibe ich Morgen weiter

20.6.13 08:48
 


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